Die Konzentration auf die Bedürfnisse verschiedener Interessensgruppen führt zu einer wachsenden Anzahl neuer Technologien, Plattformen, Business-Anforderungen und anderer Faktoren, die auf die traditionelle IT-Welt einwirken. Immer häufiger bestimmen gerade diese neuen Business-Prozesse die Architektur der IT-Systeme und Anwendungen – früher war es meistens umgekehrt.
Kein Unternehmen kann es sich leisten, jedes Mal, wenn ein neuer Service anzubieten ist oder eine neue Anwendungsfunktion notwendig ist, viel Zeit und Ressourcen für die Neuentwicklung seiner Kernanwendungen und Datenbestände aufzuwenden. Deshalb benötigen Sie eine Integrationsarchitektur, mit der Sie Ihre bestehenden Anwendungen und Datenhaltungssysteme schnell, einfach und effizient wiederverwenden können - um den Wert dieser Aktivposten zu vervielfachen und dadurch einen deutlichen Return on Investment zu erzielen.
Betrachten wir das Beispiel eines Versicherungsunternehmens mit einem bestehenden Angebotssystem. Dies ist eine der Anwendungsinseln, die sowohl die Anwendungsfunktionen als auch die unterstützenden Datenbestände enthält. Das Angebotssystem wurde bereits in der Vergangenheit mit anderen Anwendungsinseln verknüpft, aber dabei handelte es sich um einzelne taktische Verknüpfungen für spezielle Projektanforderungen. Die Forderungen der diversen Interessengruppen bringen verschiedene weitere Integrationsanforderungen inklusive der zugehörigen Technologien mit sich:
- Lokale Anwendungen – Die Zweigstellen müssen nach und nach auf eine neue GUI-basierte Angebotsanwendung auf LAN-Workstations migriert werden. Die Anwender kennen sich zwar im Versicherungswesen aus, verfügen aber nicht unbedingt über Erfahrungen im Umgang mit der vorhandenen Legacy-Anwendung. Wie können Sie die Verbindung zwischen der GUI-Client-Plattform und Ihren bestehenden Anwendungen und Datenspeichern herstellen?
- Remote-Anwendungen – Die Versicherungsvertreter benötigen für ihre Kundenbesuche eine Angebotsfunktion auf ihren Notebooks. Diese Notebooks werden in der Regel ohne Verbindung zum Unternehmensnetzwerk betrieben und müssen daher wahlweise Offline im Speicherbetrieb oder Online in Echtzeit arbeiten können. Die Remote-Anwendung stellt zwar die gleichen Anforderungen wie die lokale Version, aber im Offline-Betrieb gelten natürlich andere technische Voraussetzungen. Wie können Sie diese speziellen Remote-Anforderungen unterstützen?
- Web-Anwendungen – Die Angebotsfunktion soll auf der Unternehmens-Website für die Allgemeinheit zugänglich sein. Da der Verbraucher aber möglicherweise über keine speziellen Erfahrungen und Kenntnisse verfügt, muss die Interaktion mit dem Benutzer möglichst einfach und selbsterklärend ablaufen. Wie können Sie bestehende Funktionen als Web-Anwendung verfügbar machen, deren Benutzer-Interaktionsmodell sich völlig von der Host-Anwendung unterscheidet?
- Mobile Anwendungen – Die Marketingabteilung möchte mit einer PDA-basierten Lösung experimentieren, die der Vertreter zum Kunden mitnehmen kann. Der Kundenberater soll dabei alle Funktionen des Angebotssystems und zusätzlich noch die normalerweise über die Website verfügbare Benutzerversion einsetzen können. Wie können Sie die Anforderungen der Marketingabteilung nach experimentellen Anwendungen erfüllen, die vielleicht nur wenige Wochen oder Monate verwendet werden?
- Web Services – Das Versicherungsunternehmen überlegt, sein Angebotssystem für ausgewählte Versicherungsportale zu öffnen. Außerdem ist der Anschluss der bestehenden Systeme an die Back-Office-Anwendungen einiger Großkunden geplant. Wie können Sie die Kernfunktionen Ihrer bestehenden Anwendungen und Datenhaltungssysteme als Web Services oder andere B2B-fähige Technologien offen legen?
- Anwendung zu Anwendung – Möglicherweise ist das Versicherungsunternehmen gerade dabei, zur verstärkten Kundenbindung eine CRM-Anwendung einzurichten. Innerhalb dieses Projekts könnten Angebote auch direkt aus der CRM-Anwendung erstellt werden. Wie können Sie eine Schnittstelle zwischen der bestehenden Angebotsanwendung und der neuen CRM-Anwendung bereitstellen, auch wenn Sie sich noch nicht für ein CRM-Produkt oder eine Plattform entschieden haben?
Viele Unternehmen sehen sich mit solchen Integrationsszenarien konfrontiert. Der Fokus ist in jedem Fall nach außen auf die Anforderungen der verschiedenen Interessengruppen gerichtet. Dies steht im krassen Gegensatz zur Vergangenheit, als die Vereinfachung des Lebens der IT-Mitarbeiter noch Hauptgrund für die Integration war. Diese Zeiten sind unwiederbringlich vorbei!
In der heutigen komplexen Integrationsumgebung besteht das Problem nicht mehr in den physikalischen Verbindungen zwischen den Anwendungen – dafür gibt es verschiedene probate Middleware-Lösungen. Auch die neuen Plattformen stellen kein größeres Problem mehr dar, oder dass die bestehenden Anwendungen nicht für die Verteilung der Anwendungen, das Internet oder Web Services konzipiert wären. Das entscheidende Problem ist der Mangel an Adaptivität – dies trifft nicht nur auf die Legacy-Systeme zu, sondern auch auf die neuen Anwendungen, die jetzt mit den aktuellen Spitzentechnologien entwickelt werden.
Die Fähigkeit einer Integrationslösung sich anzupassen, wird unverzichtbar, wenn man bedenkt, dass die Integration kein einmaliger, sondern ein andauender Prozess ist. Jedes Element innerhalb der Integrationsumgebung hat eine individuelle Änderungshäufigkeit, seine eigenen Entwicklungs- und Wartungszeitpläne und seinen spezifischen Technologie-Übernahmezyklus. In manchen Fällen spielen sogar saisonale Modetrends eine Rolle!
Alles in allem muss Ihre Integrationslösung in einer sich ständig verändernden Welt prosperieren. SCORE Adaptive Bridges wurde speziell für solche sich verändernde Umgebungen entwickelt, deshalb reden wir von "Integration in Motion".
Man kann nie wissen, womit die bestehenden Systeme als Nächstes integriert werden müssen, aber ganz sicher wird es etwas Neues sein, anders als alles Bisherige. Die Vorbereitung auf das Unbekannte und Unerwartete erfordert eine adaptive Lösung.
Und wohin jetzt?
Lesen Sie weiter um zu sehen, wie SCORE Adaptive Bridges adaptive Services erstellt, die diese Probleme für Sie lösen.



