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Home Aktuelles Delta-Newsletter 2006 Ausgabe 51 Generative Software-Entwicklung - Meeting Point für Theorie und Praxis

Generative und kooperative Software-Entwicklung

Cord Giese, bei Delta Software Technology verantwortlich für Forschung und Entwicklung im Bereich generativer Software-Werkzeuge, stellte in einem Gastvortrag am 11. Januar einem Publikum aus Studenten und externen Zuhörern neueste Generierungskonzepte vor. Schwerpunkte seiner Präsentation waren die Motivation der Entwicklung modellbasierter Generatortechnologien, die Funktionsweise von HyperSenses sowie neueste Forschungsergebnisse aus dem Projekt PESOA.

Delta-Produkte bauen auf einer fortschrittlichen Generatortechnologie auf, in der die neuesten Erkenntnisse von Forschungspartnern aus Industrie und Forschung bereits implementiert sind. Um ein frühzeitiges Feedback zu erhalten und erstklassige, zuverlässige Produkte entwickeln zu können, die die Anforderungen großer Projekte erfüllen, stellt Delta Wissenschaftlern und Entwicklern regelmäßig ausgewählte neue Technologien zur Verfügung.

Der Vortrag von Cord Giese zum Thema "Modellbasierte Generatorenentwicklung" war Teil der Lehrveranstaltung „Generative und kooperative Softwareentwicklung“, die Prof. Dr. Ulrich W. Eisenecker am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig als Wahlpflichtfach anbietet. Ziel der generativen Software-Entwicklung ist die automatisierte Entwicklung von Anwendungen und Komponenten auf der Grundlage von Software-Systemfamilien. Neben Konzepten generativer Software-Entwicklung wie z.B. Merkmalmodellierung und Frame-basierten Generierungstechniken liegt ein besonderer Schwerpunkt auf ökonomischen und praxisorientierten Aspekten. Zum Ausdruck kommt dies in der engen Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft.

Modellbasierte Generatorenentwicklung am Beispiel von HyperSenses

Ausgehend von der Frage, wozu überhaupt Software-Generatoren eingesetzt werden, wurde die zentrale Idee der HyperSenses-Technologie erläutert. Diese führt zu einem modellbasierten Konzept für die Entwicklung und den Einsatz von Generatoren, welches aus mehreren Blickwinkeln heraus betrachtet wurde. Methodische Ansätze wie die "Pattern By Example"-Methode spielen hier eine ebenso wichtige Rolle wie Erfahrungen aus kommerziellen Projekten. Dabei wurde der Einsatz von HyperSenses in der Praxis anhand von Fallstudien skizziert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Verwendung von HyperSenses in der Forschung: Hier wurde der neueste Stand der Generatorentwicklung im Rahmen des Projekts PESOA ausführlich vorgestellt.

Abgerundet wurde der Vortrag durch eine Einordnung von HyperSenses in aktuelle Themengebiete, insbesondere die generative Programmierung. Mehrere Live-Demos während des Vortrags veranschaulichten die vorgestellten Konzepte.

Weitere Informationen

CD BestellungDie Gastvorträge, die von Delta bereitgestellte Software ANGIE und HyperSenses sowie weiteres Material zum Thema generative Software-Entwicklung wird von Delta auf einer speziell für die Veranstaltung produzierten CD angeboten. Für nachträgliche Bestellungen füllen Sie folgendes Formular aus.

Die offizielle Homepage des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig:
http://w3l.wifa.uni-leipzig.de

 
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