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Application AdapterDer Application Adapter wird für die Server-Seite generiert und sorgt für das Mapping zwischen den Paradigmen des auf Prozeduren und Funktionen ausgerichteten Ansatzes der bestehenden Anwendungen und der Service-basierten Architektur, wie sie sich dem Client gegenüber darstellt.

Der Application Adapter ist sprachspezifisch, aber er hat keine Kenntnis darüber, wie Client und Server miteinander kommunizieren – das ist Aufgabe des Technology Adapter.

Objekt-relationales Mapping

Beim Zugriff auf bestehende Datenhaltunssysteme übernimmt der Application Adapter die Abbildung der relationalen Datenbanken oder Flat-Files auf das Objektmodell mit seinen Factories und Navigationsmethoden, wie sie in den Composition Models verwendet werden. Der Application Adapter sorgt außerdem für einen kontrollierten Zugriff auf die bestehenden Datenspeicher.

Interne Choreographie

Im Composition Manager wird die Choreographie für den internen Ablauf des adaptiven Services definiert, oder anders gesagt, die Details der Zuordnung und Verwendung der Daten, der Aufruf von Funktionen in den bestehenden Anwendungen und die Auswertung der Resultate. Die Choreographie übernimmt außerdem Standardfunktionen wie die Abbildung der Session-Logik des Service auf die Transaktions-Logik der bestehenden Anwendungen und/oder Datenhaltunssysteme.

Schnittstellendimensionierung

Bestehende Anwendungen sind meist nicht für den Einsatz in verteilten Service-basierten Architekturen konzipiert. Unter anderem sind die Schnittstellen der bestehenden Funktionen oft sehr groß, und bei jedem Aufruf einer Funktion werden 150 KB oder mehr Daten übertragen. Das ist viel zu viel um bei jedem Aufruf an einen Remote-Client übertragen zu werden.

Auf der anderen Seite verwenden Clients, die mit einem objektorientierten Ansatz entwickelt wurden, häufig sehr viele feingranulare Set/Get-Methoden, die jeweils nur geringe Datenmengen übertragen. Das führt zu einem deutlichen Unterschied zwischen der Granularität der benötigten Services und der bestehenden Anwendung.

Die Lösung besteht darin, dass man verschiedene Schnittstellen im PIM-Composition Model definiert und jeweils die geeignete Schnittstelle verwendet. Der Application Adapter enthält den generierten Code für diese Schnittstellendimensionierung (Interface Rightsizing).

State Management

Wenn die Schnittstellen zur bestehenden Anwendung und die offengelegten Service-Schnittstellen eine unterschiedliche Granularität haben stellt sich die Frage, welche davon für die Verwaltung des Anwendungsstatus (State Management) zuständig sein soll. Wenn die bestehende Anwendung bei jedem Aufruf 150 KB Daten erfordert, aber nur die tatsächlich benötigten 2 KB vom Client übertragen werden, muss eventuell ein Teil der 150 KB irgendwo gespeichert und bei jedem Funktionsaufruf der Anwendung wieder zur Verfügung gestellt werden.

In solchen Situationen enthält der Application Adapter den notwendigen Code für das Sichern und Wiederherstellen der State-Informationen aus der bestehenden Anwendung. Der Application Adapter verwaltet die State-Informationen nur auf der logischen Ebene, die physikalische Speicherung dieser Informationen übernimmt der Technology Adapter.

Unterschiedliche Schnittstellenversionen

Die Integration ist ein Prozess und kein einmaliges Ereignis. Es passiert häufig, dass an einer Service-Schnittstelle Änderungen vorgenommen werden müssen, nachdem eine Anwendung bereits eingesetzt wurde. SCORE Adaptive Bridges friert auf Wunsch die bestehende Schnittstelle ein, um die Stabilität der laufenden Anwendung zu bewahren. Danach wird im Composition Repository eine neue Version der Schnittstelle erstellt, an der die entsprechenden Änderungen vorgenommen werden.

Der generierte Application Adapter unterstützt sowohl für die alte als auch die neue Schnittstelle. So kann der Server gleichzeitig mit „alten“ und „neuen“ Clients kommunizieren und eine gezielte Verteilung der aktualisierten Clients wird möglich. Das ist ein großer Vorteil, wenn mehrere tausend Clients eingerichtet sind, die nicht alle zur gleichen Zeit aktualisiert werden können.

Und wohin jetzt?

Sie wissen inzwischen, wie die Schnittstellen zur bestehenden Anwendung hergestellt werden. Gehen Sie nun weiter zum Technology-Adapter, um zu lernen, wie die Schnittstellen zur Middleware und zu den Kommunikationsplattformen hergestellt werden, über die Client und Server miteinander verbunden werden.

 
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„Plattform-, Datenbank- und Architektur-Transformation konnten wir in einem Schritt durchführen. Das ging weit über das hinaus, was wir für möglich hielten.
SCORE Data Architecture Integration erwies sich als das robuste und verlässliche Produkt, das wir brauchten, um unsere Daten während unseres Projekts sicher und verfügbar zu halten.“
Eric Martens, Projektmanager, RDW, Niederlande

RDW

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